Liberale Frauen Stuttgart

Liberale Frauen Bezirksvereinigung Stuttgart wählten neuen Vorstand.

Leinfelden - Echterdingen. Am Freitag, den 16.11.2018 fand in Leinfelden - Echterdingen die Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl der Liberalen Frauen- Bezirksvereinigung Stuttgart – statt. Renata Alt, MdB, wurde einstimmig in ihrem Amt für zwei weitere Jahre bestätigt.

Nach der Begrüßung und dem Resümee von Renata Alt – amtierende und neue Vorsitzende der Liberalen Frauen Bezirksvereinigung Stuttgart – und Feststellung der Beschlussfähigkeit wurde der Vorstand des Jahres 2016- 2018 – nebst Beisitzer, Schatzmeister und Kassenprüfer entlastet. Die anschließende Aussprache machte deutlich, dass aufgrund intensiver Zusammenarbeit ein insgesamt gutes Ergebnis erreicht wurde. Daran, so der allgemeine Wunsch, soll auch gezielt im Wahljahr 2019 festgehalten werden. Nicht zuletzt diese, auch sehr offenen Worte mobilisierten ebenso neue Mitglieder, sich für die anstehende Wahl zur Mitarbeit aufstellen zu lassen. Votiert wurde wie folgt: Renata Alt – 1. Vorsitzende –, Susanne Winkler – stv. Vorsitzende, Gerrit Schramm – stv. Vorsitzende, Charlotta Eskilsson – Schatzmeisterin –, Angelika Barwasser – Kassenprüferin- . Das Amt der Schriftführerin wird Helga Greiner –Kober übernehmen. Als Beisitzer wurden gewählt: Gabriele Heise, Sabine Joos, Bärbel Noreikat, Ingrid Pflieger, Radegunde Schenk – Kern, Jutta Steinmaier. Alle Damen des neuen Vorstandes, so auch die Beisitzer wurden einstimmig gewählt und nahmen ihre Wahl für 2018 - 2020 sehr gerne an.

Dr. Krinks-Klebe

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung luden die Liberalen Frauen zur Veranstaltung unter dem Titel: „Digitalisierung, eine Herausforderung...privat und im Unternehmen“ mit Frau Dr. Janka Krinks – Klebe ein. Frau Dr. Krinks – Klebe, eine ausgewiesene Kennerin und Fachfrau dieser Materie, war als Referentin geladen. Das Thema hätte aktueller nicht sein können, zumal das Kabinett in Berlin zum Abschluss der Klausurtagung im Regierungsprogramm einen Tag zuvor den Ball „endlich“ aufgenommen hatte, „Digitalisierung gestalten“, so die zielformulierte Aussage. Die Referentin selbst spannte den Bogen bis zum Reich der Mitte, um einen Einblick zu geben, inwieweit die Digitalisierung dort aktuell schon vorangeschritten ist. Die Beispiele, die sie erläuterte, zeigten die große Diskrepanz im Vergleich zu Europa, respektive Deutschland in dieser Entwicklung. Stellte sich die Frage: Welche Maßnahmen sind hierzulande erforderlich? Krinks-Klebe „Die Firmen müssen die Digitalisierung als Chance sehen. Digitalisierung hat stets mit Transparenz zu tun; interne Abläufe erreichen die Mitarbeiter in kürzester Zeit, da jeder Zugriff auf eine Plattform hat. Die deutliche Effizienz in Prozessen spart bis zu 30% an Kosten; diese Zeitersparnis lässt sich die wiederum sinnvoll in den Gesamtablauf der Arbeit vernetzen, z. Bsp. in die so wichtige Fort – und Ausbildung!“ Der Bereich der guten, qualifizierten Aus- und Fortbildung ist ein erster Schritt, die Maßnahmen zur Digitalisierung einzuleiten und umzusetzen und ist die wichtige Grundvoraussetzung, wenn man „Digitalisierung gestalten“ möchte. Die Inhalte motivierten die Gäste zu reger Diskussion...ein Gast wies darauf hin, „so wie sich das Arbeitsleben verändert, so gilt es diesem Strukturwandel von kommunaler Seite aus ebenso Rechnung zu tragen“. Wenn man sich nicht von großen Industrienationen und deren Rechtsverständnis abhängig machen möchte, so ist es nun an der Zeit schnell zu reagieren; ein Gestaltungswille allein genügt nicht. „Wirtschaftsförderung“, so Dr. Krinks- Klebe abschließend, „und kein Gießkannenprinzip“ wird den Erfolg zeitigen.

Mit dieser letzten Veranstaltung im Jahr 2018 - gezielt unterstützt von den Liberalen Senioren und dem LIM - , bedanken sich die Liberalen Frauen bei allen Aktiven, die über die letzten zwei Jahre mit dabei waren und wünschen allen Beteiligten viel Glück und Zufriedenheit für 2019! Auf ein gesundes Wiedersehen und Miteinander im neuen Jahr! (sw)