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Hamburg/Berlin, den 01.06.2010 - Die LIBERALEN FRAUEN haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 29.05.2010 in Hamburg einen neuen Bundesvorstand gewählt. Neue Bundesvorsitzende wurde Doris Buchholz aus dem Saarland. Neue Stellvertreterinnen sind Eva Parbs aus Hamburg, Brigitte Pöpel aus Hessen und Dr. Birgit Reinemund MdB aus Baden-Württemberg. Zur Schatzmeisterin wurde Gisela Schulze Horn aus Nordrhein-Westfalen gewählt. Neue Schriftführerin ist Anne Hermühlen aus Niedersachsen.

„Politik muss in allen Facetten weiblicher werde, nur so wird es gelingen ,mehr Wählerinnen zu erreichen“, so die neugewählte Bundesvorsitzende. „Das wird zukunftsentscheidend für den Erfolg der FDP werden. Es wird Zeit, dass sich diese Erkenntnis bei den Liberalen durchsetzt.“ Schwerpunkt des neu gewählten Vorstands wird deshalb die gerechte Teilhabe von Frauen an politischer Verantwortung sein. Die Liberalen Frauen werden sich nicht auf die klassischen weichen Themen beschränken. Frauen müssen in allen Politikfeldern gleichberechtigt ihre Interessen vertreten, so die neue Bundesvorsitzende Doris Buchholz.

Dem neuen Bundesvorstand gehören weiterhin eine Beisitzerin je Landesverband an: Sibylle Laurischk, MdB aus Baden-Württemberg, Marina Schuster, MdB aus Bayern, Nicole Mirbach aus Bremen, Dr. Frauke Jung-Lindemann aus Berlin, Gerburg Pietschmann aus Brandenburg, Uta Mattern aus Rheinland-Pfalz, Gabriele Killig aus Schleswig-Holstein, Karena Hinze aus Hamburg, Renate Fritz aus Hessen, Katharina Bernhard aus Mecklenburg-Vorpommern, Brigitte Kesternich aus Nordrhein-Westfalen, Roukiatou Maas aus Niedersachsen, Monica Hussinger aus dem Saarland, Christine Schlagehan aus Sachsen, Cornelia Kuhnert aus Sachsen-Anhalt und Anja Kolbe aus Thüringen an.

Abbildung: Anne Hermühlen -





Internationaler Hebammentag
LAURISCHK: Den freien Beruf der Hebamme erhalten


BERLIN, den 04.05.2010 - Anlässlich des morgigen Internationalen Hebammentages erklärt die Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und FDP-Bundestagsabgeordnete Sibylle LAURISCHK:
Hebammen genießen traditionell großes Vertrauen – dies sollte so bleiben. Unbezahlbare Haftpflichtprämien für Hebammen bedrohen die flächendeckende Versorgung unserer Neugeborenen. Das Recht der Frauen auf eine freie Wahl des Geburtsortes ist akut gefährdet. Es muss Ziel einer verantwortungsvollen Familien- und Gesundheitspolitik sein, den Beruf der Hebamme zu erhalten.
Wichtig für das Gelingen der Familienentwicklung ist eine sichere Bindung


zwischen Mutter und Kind. Hierfür ist eine gute Geburtserfahrung der werdenden Mutter, begleitet durch eine erfahrene Hebamme, eine wichtige Voraussetzung.
Immer mehr Hebammen arbeiten im selbständigen Beruf, auch in Krankenhäusern. Mittlerweile sind die Versicherungsprämien für selbständige Hebammen höher als ihr Verdienst. Dies führt zum Ausstieg der Hebammen aus ihrem Beruf. Damit wird ein natürlicher Lebensvorgang, die Geburt eines Kindes, zunehmend zu einem rein medizinischen Vorgang. Die Zahl der Kaiserschnittentbindungen wächst kontinuierlich. Wir brauchen Hebammen für eine natürliche Geburtsbegleitung.

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