Liberale Frauen Hessen

Liberale Frauen setzen sich im Wahlkampf für bessere Teilhabe von Frauen in Politik und Gesellschaft ein.

Berlin/Frankfurt a.M. - Nach einer Zeit der Erneuerung gehen auch die Liberalen Frauen Hessen gestärkt in den anstehenden Bundestagswahlkampf. Mit zwei herausragenden Persönlichkeiten wie der FDP Generalsekretärin Nicola Beer und der hessischen Generalsekretärin Bettina Stark-Watzinger wird sich die FDP-Frauenorganisation insbesondere für frauenpolitische Ziele aber auch für bessere Bildung und zukunftsfeste Wirtschaft eintreten.“ Die Liberalen Frauen zeigen mit Beer und Stark-Watzinger Profil, das für Engagement, Glaubwürdigkeit und Expertise steht,“ so die kommissarische Landesvorsitzende Eva-Maria Finck-Hanebuth am Rande des 68. FDP Bundesparteitages in Berlin.

In ihrer Rede zur Vorstellung des Wahlprogramms wendet sich die ehemalige hessische Kultusministerin Nicola Beer gegen die oft zu hörende Kritik, die FDP sei eine One-Man–Show. Über ein Jahr lang seien alle Mitglieder aufgerufen gewesen, das Wahlprogramm mitzugestalten. “ Wir haben 56.000 Mitglieder in dieser Partei. Da sind viele Frauen und Männer, die sich leidenschaftlich und engagiert für die freidemokratische Sache einsetzen. Das ist das beste Beispiel, der versammelten Öffentlichkeit zu beweisen, dass die Freien Demokraten alles andere sind als eine One-Man-Show. Wir Freie Demokraten setzen auf die Kraft der Vielen.“

Für mehr Wettbewerb statt mehr Regulierung und Bürokratisierung in der Wirtschaft spricht sich die Volkswirtin Bettina Stark-Watzinger aus: “Wir brauchen wieder eine starke Stimme für die soziale Marktwirtschaft, denn sie ist mehr als ein Wirtschaftssystem. Sie ist ein Versprechen, durch eigene Leistung das Leben eigenständig zu bestreiten.“

Mit dem klaren Signal für einen „Mentalitätswechsel“ (Nicola Beer) in Deutschland, für Freiheit und Verantwortung gehen die Liberale Frauen Hessen in den Wahlkampf.

Kinoabend Hidden Figures

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Die Zukunft ist weiblich!
Genug der Gesetze – es ist Zeit für den gesellschaftlichen Wandel.
In Deutschland sind die Frauen in der Überzahl – 2 Millionen mehr Frauen als Männer.
In Deutschland liegt die Arbeitslosigkeit der Frauen unter der der Männer.
In Deutschland sind alle vor dem Gesetz gleich.
In Deutschland schneiden Frauen in der Schule besser ab.
In Deutschland ist vieles möglich – weil nicht jemand anderes bestimmt, was du bist, sondern du entscheidest was du sein willst!
Mehr Informationen: www.fdp-bw.de, www.liberale-frauen-bw.de

Plakat zum Frauenförderprogramm der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit

Liberale Frauen

Die nächste Mitgliederversammlung der Liberalen Frauen findet am Samstag, dem 12. November, von 12.30 - 15.30 Uhr, in den Räumlichkeiten der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Potsdam statt. Auf der Tagesordnung steht vor allem die Neuwahl des Bundesvorstandes.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung findet ein Strategieworkshop in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung über die künftige Positionierung der Liberalen Frauen statt. Geplant ist auch ein gemeinsames Abendprogramm. Wer über Nacht bleiben möchte, kann am nächsten Morgen per S-Bahn mit nach Berlin reisen und ab 11.00 Uhr am FDP-Freiheitskonvent teilnehmen.

Die Mitgliederversammlung ist eine Vollversammlung, jedes Mitglied der Liberalen Frauen ist also stimmberechtigt. Der Bundesvorstand würde sich freuen, wenn möglichst viele Mitglieder an dem Treffen teilnehmen würden.

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Bettina Sark-Watzinger und Dr. Cornelia Janusch

Die Liberalen Frauen Hessen haben am 25. Juni in ihrer Mitgliederversammlung Dr. Cornelia Janusch (Kassel) als Landesvorsitzende einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls wiedergewählt wurden die Stellvertreterinnen Eva-Maria Finck-Hanebuth (Groß Gerau) und Katja Adler (Oberursel) , sowie die Schriftführerin Claudia Hackhausen (Wiesbaden). Neue Schatzmeisterin des Landesverbandes ist Ulrike Schmidt (Friedrichsdorf), sie tritt die Nachfolge der langjährigen Schatzmeisterin Milena Meudt-Schmidt an, die diese Position leider aus persönlichen Gründen nicht mehr weiterführen kann. Als Beisitzerinnen wiedergewählt wurden Mechthild Dyckmans (Kassel), Angelika Nake (Griesheim), Marion Oberesch (Hanau), Iris Rieger und Katharina Staats (beide Wiesbaden). Neu als Beisitzerinnen im Landesvorstand sind Katharina Gerstmann und Sylvia Schob (beide Wiesbaden).

Zu Beginn der Mitgliederversammlung hielt Bettina Stark-Watzinger, Generalsekretärin der hessischen FDP und Mitglied der Liberalen Frauen, einen  Impulsvortrag. Themen dieses anregenden Vortrages waren die gerade erfolgte Abstimmung zum Brexit, Bildung als liberales Thema, sowie die Frauenpolitik und Frauenförderung in der FDP. Aus diesem Impulsvortrag ergab sich eine lange lebhafte Diskussion um alle Themen mit Bettina Stark-Watzinger, die Anregungen daraus mit in ihre Arbeit als Generalsekretärin nahm.

Nach der Durchführung der Vorstandswahlen diskutierte die Mitgliederversammlung zwei durch Eva-Maria Finck-Hanebuth eingebrachte Anträge. Ein Antrag befasst sich mit dem Thema „Schutz für selbständige Mütter“ und zielt darauf ab, dass selbständig tätige Frauen und Studentinnen, die Kinder bekommen und erziehen, angemessene Unterstützung, finanzielle Absicherung und Schutz am Arbeitsplatz erhalten. Der zweite Antrag zielt auf eine Positionierung der Liberalen Frauen zur Problematik der Verheiratung Minderjähriger in anderen Kulturkreisen ab. Beide Anträge sollen auch in den Bundesverband der Liberalen Frauen, sowie in FDP-Arbeitsgremien eingebracht werden. Eine Klausurtagung zur Behandlung dieser und weiterer Themen ist nach der Sommerpause geplant.

Landesvorstand der Liberalen Frauen Hessen
V.l.n.r.: Claudia Hackhausen, Ulrike Schmidt, Katja Adler, Cornelia Janusch, Eva-Maria Finck-Hanebuth, Sylvia Schob, Marion Oberesch, Katharina Gerstmann

Liberale Frauen Wiesbaden

Wunsch und Wirklichkeit | Welche Strategien führen zum Erfolg?

Die Liberalen Frauen Wiesbaden laden am 28. Juni 2016 von 19:00 bis 22:00 Uhr ins Café Maldaner (Marktstraße 34, 65183 Wiesbaden) ein.

Dr. Irina Kummert, Geschäftsführende Gesellschafterin der IKP Executive Search GmbH, wird zum Thema "Frauen in Top-Führungspositionen - Wunsch und Wirklichkeit | Welche Strategien führen zum Erfolg?" sprechen.

Einlass und Imbiss ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.

Susanne Schoppen

Die Liberalen Frauen Hessen trauern um ihre ehemalige Landesvorsitzende Susanne Schoppen, die am 6. Oktober 2015 verstarb.

Susanne Schoppen war langjähriges Vorstandsmitglied der Liberalen Frauen Hessen und bis 2009 Landesvorsitzende. In ihrer Zeit als Landesvorsitzende gelang es ihr den Verband erheblich zu vergrößern. Auch nach ihrer Zeit als Vorsitzende der Liberalen Frauen Hessen, die sie aus beruflichen Gründen beendete, engagierte sie sich weiter in Frauennetzwerken.

Die Liberalen Frauen Hessen werden das Andenken an Susanne Schoppen und ihr Engagement in Ehren halten. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie.

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Bundesweite Gründerinnen Agentur

Liberale Frauen Hessen unterstützen Aktionstag zur Unternehmensnachfolge durch Frauen

Ziel ist es, die Unternehmensnachfolge durch Frauen deutschlandweit bekannt zu machen und zu fördern. Ausgestaltet wird der Aktionstag durch die Beteiligung von rund 100 Akteurinnen und Akteuren aus den 16 Bundesländern. Sie bieten verschiedene Veranstaltungen und Aktionen an, um Interessierte über die Unternehmensnachfolge zu informieren, zu beraten, zu qualifizieren und zu vernetzen. Insbesondere potenzielle Übernehmerinnen sollen für die Unternehmensnachfolge als eine attraktive Form der beruflichen Selbständigkeit und die Übergeberfamilien für die Potenziale von Töchtern, Mitarbeiterinnen oder Externen bei der Betriebsnachfolge sensibilisiert werden.

Die Angebote reichen von Präsenzveranstaltungen wie z.B. Sprechtagen, Podiumsdiskussionen und Coachings, über eine überregionale Expertinnen- und Expertenhotline der bga, bis hin zu Online-Publikationen und Web-Meetings. Die Akteurinnen und Akteure informieren regional über ihre Aktivitäten.

Aktionstag Nachfolge ist weiblich

Wie in den Vorjahren auch, wird die bundesweite gründerinnenagentur (bga) den Nationalen Aktionstag koordinieren und die regionalen Akteurinnen und Akteure mit Maßnahmen wie Pressearbeit, Zurverfügungstellung von relevanten Materialien unterstützen. Geplant ist auch wieder ein überregionales bga-Info-Telefon für Nachfolge- oder Übergabeinteressierte, an dem sich Expertinnen oder Experte zum Thema gern beteiligen können.

Hintergrund

Unter dem Motto der Kampagne „Nachfolge ist weiblich!“ werden „Nationale Aktionstage“ durchgeführt. Ziel ist es, die Unternehmensnachfolge durch Frauen deutschlandweit bekannt zu machen und zu fördern. An diesem Tag finden in allen 16 Bundesländern regionale Veranstaltungen statt - rund 300 seit dem 1. Nationalen Aktionstag 2008. Dazu gehören Beratungsgespräche, (Telefon-)Sprechtage, Workshops und Seminare für potenzielle Nachfolgerinnen und Expertinnen und Experten, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen mit erfolgreichen Nachfolgerinnen sowie Pressegespräche und Medienkooperationen u.v.m.

Die Federführung für die Nationalen Aktionstage liegt beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und beim Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Akteurinnen und Akteure des Nationalen Aktionstages sind die Mitglieder der Task Force sowie zahlreiche Expertinnen/Experten und Multiplikatorinnen/Multiplikatoren aus dem Bereich Unternehmensnachfolge.

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Equal Pay Day

Spiel mit offenen Karten – Was verdienen Frauen und Männer? Lautet das Motto der Kampagne des  Equal Pay Days 2015 und stellt das Schwerpunktthema Transparenz in den Fokus.

Das  Schwerpunktthema zielt darauf ab, dass transparente Bewertungsverfahren und Vergütungsstrukturen in Unternehmen eine zentrale Voraussetzung sind, um die Lohnlücke zwischen Männer und Frauen zu schließen. Darüber kann man sicher kontrovers diskutieren, aber alleine schon dass man dies tut hilft dabei die Gesellschaft weiter für das Thema zu sensibilisieren. Es gilt immer wieder die Augen zu öffnen für die fortbestehende Ungleichbehandlung von Frauen im Erwerbsleben.

Seit 2008 erinnert uns der Equal Pay Day auch in Deutschland an die bestehende Lohnungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen. Das Datum des Aktionstags markiert den Zeitraum, den Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. 2015 findet der Equal Pay Day am 20. März statt.

In der europäischen Union verdienen Frauen durchschnittlich 16 % weniger als Männer. In Deutschland betragen die Lohnunterschiede seit Jahren nahezu unverändert 22 %. Trotz vieler Diskussionen um das Thema und seine Ursachen, bewegt sich zahlenmäßig also leider wenig.

Die 22 % stellen den unbereinigten Gender Pay Gap dar, was bedeutet dass sie sich aus der Differenz der durchschnittlichen Bruttostundenlöhne der Frauen (15,83€) und Männer (20,20 €) errechnen. Hierfür lassen sich z.B. Faktoren wie die Ausübung traditioneller (und leider traditionell schlecht bezahlter) Frauenberufe, Teilzeitbeschäftigung und die Tatsache, dass Frauen seltener in Führungspositionen arbeiten als Ursache heranziehen. Laut statistischem Bundesamt lassen sich rund zwei Drittel des Unterschiedes in den durchschnittlichen Bruttostundenverdiensten durch solche Ursachen erklären. Der Abzug der erklärbaren Faktoren für den Lohnunterschied ergibt dann den bereinigten Gender Pay Gap, rund ein Drittel des unbereinigten. Die aktuellsten Zahlen hierfür liegen für Deutschland für das Jahr 2010 vor und ergeben eine bereinigtes Gender Pay Gap von ca. 7 %. Dies ist die nicht erklärbare Lohnungerechtigkeit von Frauen gegenüber Männern für gleiche Arbeit bei gleicher Qualifikation und stellt klar da: Frauen werden schlechter bezahlt, weil sie Frauen sind. Diese Zahl sollte einem wirklich die Augen öffnen.

Diese bestehende Lohnungerechtigkeit zu beenden ist nach wie vor eine der großen Aufgaben für Politik, Wirtschaft und die Gesellschaft in unserer heutigen Zeit. Um sie zu lösen braucht es mehr als Richtlinien und Gesetze, es erfordert tiefgreifende Veränderungen und Umdenken in der Gesellschaft.

Mehr Transparenz bei Tarifstrukturen und Gehaltsbewertungskriterien und weniger Tabus beim Reden und Verhandeln über das was man verdient oder verdienen will sind dafür ein Ansatz. Ebenso ein gesellschaftlicher Wandel bezüglich Anwesenheits- und Informationskulturen in der Arbeitswelt. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Privat- und Berufsleben bleibt ein wichtiges zu erreichendes Ziel für Frauen und Männer. Egal um welche gesellschaftlichen Veränderungen es als Ziel geht, zunächst muss sich etwas in den Köpfen der Menschen ändern und dafür muss man erst die Augen öffnen und Probleme erkennen. Dafür brauchen wir den Equal Pay Day mit seinen über 1000 bundesweiten Aktionen.